Das ist ein Artikel aus Wetzer und Welte’s Kirchenlexikon.


Abiam (Abia), אֲבִיָם und אֲבִיָהוּ, König von Juda, Sohn und Nachfolger Roboams, war götzendienerisch, wie sein Vater, und richtete sich nicht nach dem Gesetze des Herrn und dem Vorbilde Davids (3 Kön. 15, 3). Mit Jeroboam von Israel führte er, wie sein Vater, beständig Krieg, lieferte ihm eine große Schlacht und besiegte das doppelt so zahlreiche feindliche Heer (2 Par. 13, 17). Gleichwie nämlich Gott den götzendienerischen König nur um Davids willen auf dem Throne ließ und ihm seinen Sohn zum Nachfolger gab (3 Kön. 15, 4. 5), so verlieh er ihm aus derselben Rücksicht auch jenen Sieg, und man hat keinen Grund, den Bericht der Paralipomena gegenüber der Erzählung im Buche der Könige als »im Geiste des Levitismus« gehalten zu beanstanden.

[Welte.]


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