Das ist ein Artikel aus Wetzer und Welte’s Kirchenlexikon.




Clara, die hl., Stifterin des zweiten Ordens des hl. Franciscus (Clarissen, Arme Frauen, Damianistinnen genannt). Zur Zeit als der hl. Franciscus die Stadt Assisi und deren Umgegend durch seine apostolische Predigt und seinen bußfertigen Wandel erschütterte (um 1210), wurden durch ihn viele Seelen zur Liebe Gottes und zu außerordentlichem Bußeifer entzündet. Eine unter diesen, eine achtzehnjährige Jungfrau von vornehmer Familie und feiner Erziehung, sollte nach dem Plane der göttlichen Vorsehung über Alle hervorragen und den Geist des heiligen Patriarchen der Armen in den Personen ihres Geschlechtes durch alle kommenden Jahrhunderte der Kirchengeschichte fortpflanzen. Dieß war Clara, die älteste Tochter des Edelmannes Favorino Scefi und seiner Gemahlin Hortulana. Favorino soll in Handhabung des Schwertes und Degens sehr geschickt gewesen sein, wie denn Edelmann, Ritter und Soldat in den endlosen Kriegsfehden der damaligen Zeit als synonyme Bezeichnungen gelten können; daß er als Anführer militärischer Streitkräfte aufgetreten, ist wahrscheinlich, aber nicht erwiesen. Hortulana, die Mutter, aus dem Geschlechte der Fiume, das noch jetzt besteht, war das Muster einer christlichen Gattin und Hausfrau; gute, eifrige Christen aber waren alle Familienglieder, sowohl auf ihrer als auf ihres Mannes Seite. Gott segnete diese Ehe mit drei Töchtern, Clara, Agnes und Beatrix, welche die Eltern von Kindheit an in der katholischen Religion sowie in allen Tugenden und Fertigkeiten ihres Geschlechtes auf’s Beste unterrichten ließen. Clara erblickte das Licht der Welt am 16. Juli 1194. Sie stand eben in ihrem achtzehnten Lebensjahre, und die Eltern dachten alles Ernstes an ihre baldige Verehelichung Da wohnte die Mutter mit ihren Töchtern einmal (Anfangs der Fasten 1212) einer jener begeisterten Predigten bei, wie nur Franciscus sie zu halten verstand. Die Wirkung derselben auf das Herz der jungen Clara war eine unvertilgbare. Von diesem Augenblicke an erkannte sie die Eitelkeit alles Irdischen und für sie hatte fortan die Welt mit ihren Ehren und Vergnügungen jeden Reiz verloren. Sie suchte also und fand in Begleitung einer frommen Tante Gelegenheit zu einer persönlichen Unterredung mit Franciscus. Der heilige Mann erkannte ohne Mühe die hohen Absichten Gottes mit der tugendhaften Jungfrau und stellte diese sofort auf eine heroische Probe; sie sollte nämlich, um die Wahrheit ihres Verlangens nach Opfer und Selbstverläugnung zu beweisen, die kostbaren Kleider ablegen, sich in einen Bußsack hüllen und in der Stadt Assisi um Almosen für die Armen betteln. Clara besann sich nicht lange. In den ersten Tagen schon sah man sie, bekleidet mit einem rauhen Büßergewande, welches Leib und Kopf zugleich verhüllte, in den Straßen ihrer Vaterstadt bettelnd um der Liebe Gottes willen einhergehen. Franciscus erstaunte, und nach einigen weiteren Besprechungen trug er kein Bedenken mehr, zu dem Opfer, welches Clara mit ihrer Person Gott bringen wollte, seine Zustimmung zu geben. Am Palmsonntage wohnte Clara noch geschmückt, wie andere Fräulein ihres Standes, der Palmweihe des Bischofs und der darauffolgenden Procession bei; gegen Abend aber begab sie sich in Begleitung ihrer Tante heimlich nach St. Maria von den Engeln, wo Franciscus sich aufhielt, nahm in der Portiuncula-Kapelle das Bußkleid für immer und legte die drei Ordensgelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams vor dem Herrn ab, den 18. März 1212. Dieser Tag ist also der Geburtstag des nachmals so berühmten und weitverbreiteten Clarissenordens. Bis die Vorsehung weitere Wege zeigen würde, brachte Franciscus die erstgeborene Tochter seines Ordens in das Kloster der Benedictinerinnen von St. Paul in der Stadt Assisi. Allein die Bemühungen der unzufriedenen Eltern und Verwandten, den Entschluß Clara’s rückgängig zu machen, und die Klagen der Letzeren über solche Beunruhigungen ihrer klösterlichen Zurückgezogenheit veranlaßten den Heiligen, Clara kurz nachher in ein anderes Frauenkloster des Benedictinerordens, nach St. Angelo di Panso, unweit von St. Maria von den Engeln, übersiedeln zu lassen. An diesem neuen Aufenthaltsorte hatte Clara ein paar Wochen in Gebet, Schweigen und Bußübungen zugebracht, als ihre Schwester Agnes, welche vier Jahre jünger und in der Frömmigkeit ihr gleich war, zu einem Besuche dorthin kam; diese wollte jetzt gar nicht mehr von Clara weggehen, sondern dasselbe Leben mit ihr führen bis zum Tode. Der Vater gerieth bei dieser Nachricht vor Schmerz und Entrüstung fast außer sich; er rief zur Theilnahme an seinem Leide die ganze Familie zusammen, und sein Bruder Monaldo zog mit einer bewaffneten Schaar nach St. Angelo, entschlossen, Favorino’s Kind um jeden Preis zurückzubringen. Allein auch die kleine, vierzehnjährige Agnes blieb mit Gottes wunderbarer Hilfe zuletzt Siegerin in diesem Kampfe. Bald darauf, als sich der Sturm gegen die beiden Schwestern gelegt hatte, führte Franciscus sie nach der von ihm restaurirten Kirche von St. Damian, wo man für sie eine klösterliche Wohnung erbaut hatte. Dieses Klösterchen, das noch heute besteht, ist die Wiege des Ordens der »Armen Frauen«, welche daher eine Zeitlang den Namen Damianistinnen trugen. Nachdem dann Clara’s Vater, der als gläubiger Mann, von dem erbaulichen Leben seiner beiden Kinder tief gerührt, sich längst über seinen Verlust beruhigt und von Gott getröstet fand, dieses Leben verlassen hatte, trat selbst die Mutter Hortulana und etwas später auch die jüngste Schwester, Beatrix, in den strengen Orden. Clara leitete nun aus Gehorsam gegen den hl. Franciscus vierzig Jahre lang die Gemeinde von St. Damian und setzte ihr überstrenges Büßerleben in Arbeit, Gebet und vielfacher Krankheit des Leibes mit immer gleichem Eifer fort, indem sie durch ihr Beispiel die lebendige Ordensregel für die Übrigen zu sein nicht aufhörte bis zu ihrem seligen Tode am 11. August 1253. Dieselben Gründe, welche beim Tode des heiligen Franciscus (1226) maßgebend gewesen, den Leib des Heiligen nicht im einsam gelegenen Kloster zu St. Maria von den Engeln, sondern in der Stadt beizusetzen (nämlich einerseits die Hochschätzung und Andacht gegen ihn und andererseits die Furcht, bei etwaigen Kriegsunruhen eines solchen Schatzes verlustig zu gehen), bewogen nun auch die Rathsherren von Assisi, den Leib Clara’s nach der Stadt bringen zu lassen. In feierlicher Procession, zu der sogar der Papst mit den Cardinälen von seiner Residenz im nahen Perugia herbeigekommen was, trug man den Leib der Dienerin Gottes von St. Damian nach Assisi in die Kirche des hl. Georg, wo auch der hl. Franciscus einstweilen noch ruhte. Wegen der vielen Wunder im Leben und nach ihrem Tode wurde Clara schon zwei Jahre später (1255) von Alexander IV., der inzwischen den päpstlichen Stuhl bestiegen hatte, heilig gesprochen. Den Clarissen aber baute man ein neues Kloster, in welches denn 1260 die sterbliche Hülle der heiligen Clara übertragen wurde. Sechs Jahrhunderte fast hatte der Sarg der Heiligen in dieser Kirche tief im Boden vergraben gelegen, als 1850 Papst Pius IX. auf die Bitte des Diöcesanbischofes die Eröffnung des Grabes und Erhebung der heiligen Reliquien gestattete. Diese fand unter großen Feierlichkeiten in Gegenwart von sieben Nachbarbischöfen am 23. September desselben Jahres statt. Die heiligen Gebeine, besonders aber das Haupt mit allen Zähnen an ihrer Stelle, waren vollkommen erhalten und lagen da in schönster Ordnung, die linke Hand auf der Brust ruhend, die rechte ausgestreckt; sogar die zur Zeit ihrer Beisetzung um die Stirne der Heiligen gewundenen Lorbeerblätter hielten noch zusammen und waren biegsam wie frisch gepflückte; nur alle fleischigen Theile mit den Kleidern waren verschwunden oder in ein wenig Staub aufgelöst. Seitdem ruht die Heilige inmitten ihrer guten Schwestern, der Clarissen zu Assisi, und Gott fährt fort, ihr Grab mit neuen Wundern und Gebetserhörungen zu verherrlichen. In demselben Kloster bewahrt man auch noch ein guterhaltenes Kleid der Heiligen, nach welchem man urtheilen muß, daß Clara von großem, schlanken Wuchse gewesen. Merkwürdig sind ferner noch zwei andere Reliquien: eine weißlederne Fußbedeckung des hl. Franciscus, welche Clara ihm mit eigenen Händen soll angefertigt haben zur Linderung der Schmerzen, die ihm seine Wundmale beim Gehen verursachten, und dann noch ein Chorrock desselben, ebenfalls eine Arbeit Clara’s, welche beweist, daß diese in Stickarbeiten eine nicht geringe Geschicklichkeit besessen.

Die Ausbreitung des Ordens der Clarissen ist nicht weniger merkwürdig, als die des Franciscanerordens. Zwei Jahre, nachdem Clara den Schleier genommen, hatte sie acht Gefährtinnen. In den folgenden Jahren wurden dann mehrere Clarissenklöster in größeren Städten Italiens gegründet. Fünf Jahre später entstanden schon die ersten Klöster in Spanien (zu Burgos und Barcelona), 1220 das erste in Frankreich (zu Rheims), und so ging es rasch voran durch alle Länder der Christenheit. Diese schnelle Verbreitung eines so strengen Frauenordens der von seinen Mitgliedern nur Arbeit, Buße und Gebet bei Tag und Nacht fordert, hat etwas Wunderbares an sich. Schon zu Lebzeiten der heiligen Stifterin fühlten sich Töchter des vornehmsten Adels und Fürstenkinder, wie Agnes von Böhmen (1234), zu diesem harten Büßerleben hingezogen. Nach dem Tode der Heiligen ging die Ausbreitung ihres Ordens noch schnelleren Schritt. Bald gab es in allen größeren Städten, wo Franciscanerklöster bestanden, oder doch in deren Nähe, auch ein Kloster der armen Töchter der hl. Clara. Am Ende des sechzehnten Jahrhunderts, nachdem in denjenigen Ländern, in welchen der Abfall von der Kirche Meister geworden, schon so viele Klöster aufgehoben und zerstört waren, zählten deren doch noch gegen 900 mit 25 000 Ordensschwestern, die unter der obersten Leitung des Generals der Franciscaner standen; deren aber, die von der Jurisdiction der Diöcesanbischöfe abhingen, waren kaum weniger. Man kann sich denken, daß es für den Orden der Franciscaner keine geringe Mühe mit sich brachte, den Gottesdienst, die Gewissensleitung und die Spendung der Sacramente für so viele Klöster und Nonnen zu besorgen. Der hl. Franciscus scheint dieß bereits geahnt zu haben; denn er wollte sich nie um andere Nonnenklöster, als um das von St. Damian, und auch in diesem Falle nur ungern, bekümmern. Unter dem Generalate des hl. Bonaventura (1263) wurden schon besondere Anstrengungen gemacht, sich der Leitung so vieler Nonnenklöster gänzlich zu entziehen; allein es war immer umsonst. Die Päpste sprachen sich stets zu Gunsten der armen Schwestern aus, die man, da sie aus Liebe zu Jesus Christus nach dem Beispiele des hl. Franciscus die Welt und alle irdischen Hoffnungen mit Füßen getreten, ohne eine angemessene Seelenleitung im Geiste des hl. Stifters nicht belassen dürfe. Der Orden der hl. Clara zählte in den 600 Jahren seines Bestehens in seinem Schooße mehr als 150 Prinzessinnen, Fürsten- und Königstöchter, wie Agnes von Böhmen, Katharina und Anna von Österreich, Agnes, die Tochter Kaisers Ludwig des Bayern, Blanca, Tochter des hl. Ludwig, und noch eine andere Blanca, Tochter Philipps des Schönen von Frankreich, Katharina und Constantia, Königstöchter von Sicilien, u. s. w. Die Zahl der Seligen und Heiligen des Ordens ist sehr groß; von diesen mögen hier bloß die hl. Coleta (1381 bis 1447), die hl. Katharina von Bologna (1413 bis 1463) und die hl. Veronica Giuliani (1660 bis 1727), welch’ letztere die Wundmale Christi und die Dornenkrone wunderbar an ihrem Leibe gezeichnet trug und 1839 von Gregor XVI. canonisirt wurde, genannt werden.

Die Ordensregel der Clarissen hat verschiedene Stadien und Modificationen durchlaufen. In den ersten sieben Jahren befolgte Clara mit ihren Schwestern nur die mündlichen Rathschläge des hl. Franciscus, der selber der Meinung war, Clara sei die lebendige Regel, und die Übrigen sollten nur, jede nach ihren Kräften, zu tun suchen, was sie Clara tun sähen. Dann bat der Heilige kurz vor seiner Abreise in’s heilige Land (1219) den Cardinal Ugolino, er möge als Protector und großer Gönner des Ordens den Schwestern eine Regel aufschreiben. Dieser Kirchenfürst legte dann die Regel des hl. Benedictus zu Grunde, die er bloß mit einer Reihe strengerer Zusätze verschärfte, weil er hierin den Wunsch und Eifer der heiligen Clara und ihrer Nonnen kannte und befriedigen wollte. Nach der Rückkehr des hl. Franciscus aus dem Orient bestürmte die hl. Clara ihren geistlichen Vater wiederholt mit der Bitte, seinen Töchtern doch auch eine eigene Regel zu geben, wie er seinen Söhnen eine solche gegeben habe. Endlich willfahrte der Heilige ihren Bitten und und verfaßte gemeinsam mit dem Cardinal Ugolino eine Ordensregel für die Clarissen in zwölf Kapiteln nach dem Vorbilde der Regel der Mindern Brüder. Hauptpunkte dieser Regel sind die äußerste Armut in Kleidung und Nahrung, strenge Clausur, beständiges Schweigen, Fasten und Enthaltung von Fleischspeisen, Verbot für die Klöster, Eigenthum und Einkünfte zu haben. Als diese Regel bekannt wurde, nahmen die meisten Clarissenklöster dieselbe an. Cardinal Ugolino approbirte sie schriftlich im Auftrage des Papstes, und später, als er selbst unter dem Namen Gregor IX. den päpstlichen Stuhl bestiegen hatte, nochmals mündlich. Die schriftliche Approbiation des Papstes selbst erhielt sie erst unter Innocenz IV. (1246). Es konnte diesen Approbationen im Wesen nichts mehr hinzugefügt werden; allein die hl. Clara wünschte dennoch auch die feierlichste Form der päpstlichen Gutheißung, und auch diese wurde ihr von dem genannten Papste mittels einer eigenen Bulle vom 15. April 1253, wenige Monate vor ihrem seligen Tode, ertheilt. Indeß hatten sich im Laufe der Zeit schon viele Verschiedenheiten der Observanz in den Clarissenklöstern eingebürgert, je nach den verschiedenen Ländern und Diöcesen, Regeln und Statuten, päpstlich gewährten Milderungen oder gutgeheißenen Gebräuchen. Demgemäß hatten die Clarissen auch verschiedene Namen, wie Arme Frauen, Damianistinnen, Minoritenschwestern, Reclusen des hl. Franciscus, u. s. w. Sie blieben sich aber äußerlich alle gleich in dem engen, sackähnlichen Kleide von rauhem Wollstoff und Sandalen an bloßen Füßen. Da machte Papst Urban IV. (1264) auf Anrathen des Cardinals Cajetan den Versuch, eine revidirte Ordensregel mit einigen nothwendig erscheinenden Milderungen (z. B. daß die Klöster ein festes Einkommen zum Unterhalt hätten und die Schwestern zu beständigem Fasten nicht verpflichtet sein sollten) zur allgemeinen Anerkennung zu bringen. Es gelang auch in den Klöster aller Länder, mit Ausnahme von Italien und Spanien, wo es immer Gemeinden gab und gibt, welche durchaus bei ihrer primitiven Strenge bleiben wollten. Diese allein behielten fortan den Namen Clarissen, während man die Anderen Urbanistinnen nannte.

Im Anfange des 15. Jahrhunderts kam dann (zunächst in Frankreich, Belgien und Deutschland) die strenge Reform der hl. Coleta auf. Diese Heilige führte in allen von ihr reformirten Klöstern das Leben der Nonnen einfach auf jene Regel zurück, welche der hl. Franciscus selbst der hl. Clara gegeben hat, und welche von Papst Innocenz IV. approbirt ist. Als aber der heilige Franciscaner Johannes Capistranus dem Papste Eugen IV. vorstellte, daß diese Regel über hundert Gebote enthalte, welche die Nonnen unter einer schweren Sünde verpflichteten, erklärte der Papst (1447, noch im Todesjahre der hl. Coleta), dieß sei für die menschliche Schwachheit der Strenge zu viel, und »mit Ausnahme derjenigen Vorschriften, welche die drei Gelübde, die Clausur und die Wahl oder Absetzung der Abtissin betreffen, solle kein Regelpunkt unter Todsünde verpflichten«. So ist es noch. Die Kapuzinerinnen, welche sich dem neuen Ordenszweig dieses Namens enger anschlossen (Anfang 1538 zu Neapel durch die ehrw. Maria Laurenzia), und die Alcantarianerinnen (seit 1631), so genannt nach der Reform des hl. Petrus von Alcantara, sind einfach Clarissen der strengen Observanz. (Vgl. Wadding, Annal. Minor. I. II. III.; Dominicus de Gubernatis, Orbis Seraphicus II; Hélyot, Histoire des ordres monastiques, VII; Boll. August. II, 739 sq.; Demore, Vie de S. Claire d’Assise, Paris 1856.)

[Ratte, C. SS. R.]


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