Das ist ein Artikel aus Wetzer und Welte’s Kirchenlexikon.




Donatus, der hl., Bischof und Martyrer des vierten Jahrhunderts, war nach dem heiligen Gregor dem Großen schon im Leben durch Tugenden und Wunder berühmt. Nachdem seine Eltern für den Glauben ihr Leben gelassen hatten, begab er sich nach Arezzo im damaligen Etrurien und ward hier zum Bischof gewählt. Unter der Regierung Julians des Apostaten ward er nebst einem Mönche, dem hl. Hilarinus, von dem Präfecten Quadratian zur Abschwörung des Christenthums aufgefordert und wegen seiner Glaubenstreue unter bittern Martern getödtet. Sein Leib ruht in der Cathedrale zu Arezzo; das römische Brevier commemorirt ihn am 7. August.

[Kaulen.]


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