Das ist ein Artikel aus Wetzer und Welte’s Kirchenlexikon.




Elisabeth (אֱלִיסֶבַע Ex. 6, 23, LXX Ἐλισάβεϑ), die hl., von Aaron abstammend, war die Gemahlin des Priesters Zacharias und Mutter Johannes’ des Täufers, mit dem sie erst in ihrem Alter unter wunderbaren Umständen gesegnet wurde (Luc. 1, 5 ff.). Sie war eine Verwandte Maria’s, der Mutter des Herrn, was nicht etwa deßhalb beanstandet werden kann, weil Maria dem Stamme Juda angehörte; denn Ehen zwischen verschiedenen Stammesangehörigen waren nur in dem Falle untersagt, wenn Töchter das Gut des Vaters erbten (Num. 36, 1 ff.). Im sechsten Monat nach der Empfängniß des hl. Johannes wurde sie von der seligsten Jungfrau mit einem dreimonatlichen Besuche erfreut und erkannte und pries dieselbe sogleich als die Mutter ihres Herrn (Luc. 1, 39 ff.) mit Worten, welche seitdem unzählige Male aus frommem Christenmunde nachgesprochen werden. Von späteren Lebensschicksalen erzählt die heilige Schrft nichts. Im römischen Martyrologium steht ihr Name zum 5. November. (Vgl. Calmet, Diction. bibl. s. v.)

[Welte.]


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